Nach Überlieferung wurde die ursprüngliche Ruhe-Christi-Kapelle im 17. Jahrhundert erbaut. Ein ausgewanderter Erlaheimer soll in der Fremde gelobt haben, eine Kapelle zu bauen, wenn ihm Gott das Glück schenke, gesund wieder heimzukehren.
Die alte Ruhe-Christi-Kapelle stand im heutigen Eichbergwäldchen.
Im Jahr 1913 wurde diese jedoch von der Bauschau für baufällig erklärt und eine gründliche Renovation verlangt. Deshalb beschloss der damalige Kirchenstiftungsrat in der Sitzung vom 22. August 1913 den Bau einer neuen Kapelle in der Nähe des Friedhofes. Im Inneren der Kapelle soll, ihrer Bestimmung entsprechend, der Gedanke an das Sterben zum Ausdruck kommen und später den gefallenen Soldaten gewidmet sein. Der Friedhof und die neue Kapelle sollen gleichzeitig durch einen Kreuzweg verbunden werden.
Architekt Lauer aus Hechingen wurde beauftragt, den Bau zu planen und zu leiten.
Am 13. September 1914 wurde die Kapelle durch Pfarrer Karl Bühler feierlich eingeweiht. Aufgrund regnerischer Witterung wurde die ursprünglich morgens geplante Feier auf den Nachmittag verlegt. Als Festprediger wurde der Missionar Pater Baumann aus dem Missionshaus der Weißen Väter in Haigerloch eingeladen.
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